Sonntag, 24. Juni 2012

Singapur 27. - 31.5.2012

Den Abschluss unserer Reise möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Das Hotel in Singapur haben wir nach Ankunft spontan am Flughafen gebucht. An die schwül warmen Temperaturen mussten wir uns nach Perth, wo es gegen Ende eher kühler wurde, wieder zuerst gewöhnen.

Singapur ist ein multikultureller Fleck. Zahlreiche Nationen leben auf engstem Raum friedlich zusammen. Verschiedene Viertel prägen die Stadt wie Chinatown, Little India, das Finanzviertel mit gigantischen Hochhäusern, die Orchard Road mit grossen Shoppingcenter, wo wir uns regelmässig verlaufen haben, das Vergnügungsviertel Clark Quay mit einer Vielzahl an Restaurants, Bars und Discotheken und die Ausflugsinsel Sentosa mit einem Luna Park und weiteren Attraktionen. Die meiste Zeit verbrachten wir im sehr belebten Chinatown, wo wir kleine, zahlreiche "Lädeli" und Snackstände antrafen, die zum Teil undefinierbare Sachen anboten :-).

Da wir das Morgenessen jeweils ausliessen, packte uns gegen Mittag meist der Hunger und so kamen uns die "Food Courts" ganz gelegen. Für wenig Geld haben wir uns in den grossen Esshallen verpflegt. Dort ging es sehr hektisch und chaotisch zu und her. Die gefüllten Töpfe mit all den asiatischen Leckereien machten uns die die Auswahl ziemlich schwer.

Den letzten Tag gingen wir etwas ruhiger an und verweilten im wunderschönen und weitläufigen botanischen Garten.

Um 1 Uhr nachts hiess es dann "back to Switzerland". Etwas wehmütig traten wir die Rückreise an und doch froh, unsere Liebsten zu Hause wieder zu sehen.

Diese eindrücklichen Erlebnisse auf unserer 2 1/2-monatigen Reise werden uns bestimmt noch lange in guter Erinnerung bleiben.


unser Hotel in Singapur





Hindu-Tempel in Chinatown

Buddha-Tempel in Chinatown

die Qual der Wahl für unsere nächste Australienreise :-)

Hotel Sand Bay mit über 4000 Zimmern



Aussicht vom Sand Bay auf das Finanzviertel

Chinatown

der botanische Garten ...

... lasst euch inspirieren































Samstag, 26. Mai 2012

Coral Bay - Perth 14.5. - 27.5.2012

G'day

Unser Jack hat die autofreie Zeit merklich genossen und konnte richtig herunterfahren, denn als wir uns ins nächste Abenteuer stürzen wollten, lief nichts mehr. Zum Glück gibt es hier nette Australier, die uns beim überbrücken gerne behilflich waren. Jack erwachte wieder aus dem Tiefschlaf, und weiter ging die Reise Richtung Shark Bay. Auf dem Weg dorthin fuhren wir an einem riesengrossen, ausgetrockneten Salzsee vorbei und gelangten zu den Blow Holes bei Point Quobba. Durch den hohen Wellengang schiesst das Wasser meterhoch durch die Felslöcher, ein faszinierendes Naturereignis!

Von Denham (Shark Bay) aus unternahmen wir einen Ausflug nach Monkey Mia, wo wir wilde Delfine aus nächster Nähe betrachten konnten. Diese Delfine werden täglich mit wenig Fisch gefüttert, so dass sie trotzdem noch selbst nach Nahrung jagen müssen. Eine grosse Touristenattraktion, die sich Andrea als Delfin-Fan aber trotzdem nicht entgehen lassen wollte, und sie strahlte über alle 4 Backen :-).

Die wohl letzte grössere Herausforderung für unseren Jack und natürlich auch für uns, war ein Abstecher in den François Peron NP. Ohne 4 WD konnte dieser Park wegen den Sandpisten nicht befahren werden. Da hiess es für uns 4 WD einschalten und Reifendruck auf die Hälfte reduzieren. Obwohl wir uns vorkamen, wie auf einem schwankenden Boot, wurde Michi dieses Mal nicht seekrank :-). Glücklicherweise "wagen" es nur  wenige Leute in den Park, und so konnten wir die wunderschöne und kontrastreiche Gegend in aller Ruhe bestaunen  und fanden ein einsames Plätzchen direkt am Strand, wo wir campierten.

Weiter südlich von Shark Bay liegt der Kalbarri NP. Rot-weiss gestreifte Sandsteinschluchten und spektakuläre Ausblicke ... unsere Fotokamera war gefordert.

Kurz vor Perth machten wir noch einen Stopp beim Nambung NP und besuchten die Pinnacles Desert. Die bis zu 4 m hohen Kalksteintürme boten vor allem beim Sonnenuntergang ein fantastisches Naturschauspiel.

Wieder in der Zivilisation (Perth) angelangt, mussten wir unseren liebgewonnen Jack wehmütig zurücklassen. Dieser treue Kerl hat uns über 13'000 km schadlos begleitet. Die Temperaturen sind mittlerweilen auf 22° C am Tag und 7° C in der Nacht deutlich gesunken, und wir freuen uns nun auf ein wesentlich wärmeres Klima bei einem Stopover in Singapur.



Wintermärchen in Australien ... aber mit Salz


Blow Holes




Shell Beach (Shark Bay) ...


... nur aus Muscheln bestehend


Flipper in Monkey Mia :-)






Pelikan beim Fotoshooting


junge Emus nicht menschenscheu


die Mutter warf immer ein Auge auf ihre Küken


François Peron NP













Welche Spur nehmen wir denn nun?


Kalbarri NP


Natural Window (Kalbarri NP)




Kormoran in Pose


Pinnacles






Mittwoch, 16. Mai 2012

Broome - Coral Bay 28.4. - 14.5.12

Hi again

Bei diesem Bericht gibt es nicht soo viel zu erzählen, da wir uns 10 Tage Badeferien gönnten. Aber jetzt mal zuerst von vorne ...

Nach Broome fuhren wir dem Eighty Mile Beach entlang bis Port Hedland. Dieser Strandabschnitt ist, wie er auch heisst, 80 Meilen (ca. 130 km) lang. Dort sind mehrere Campingplätze vorhanden. Beim ersten Übernachtungscamp haben wir zuerst einen Blick auf den Strand geworfen. Als wir unseren Jack ordnungsgemäss platzierten, parkierte ein weiteres Fahrzeug neben uns. Der Fahrer stieg aus und sagte: "Ich glaub ich spinn"! Es war Boris, ein guter Schweizer Freund von Michi, mit dem er das erste Mal in Australien herumreiste. Ist das ein Zufall? Wir verbrachten dann natürlich die Zeit bis zum nächsten Morgen mit ihm und seiner Freundin (Dani) und quatschten und tauschten alte Geschichten von damals aus. Ein super Erlebnis!

Von Port Hedland ging unsere Reise weiter zum Karijini NP, ein Traum für Wandervögel und mittlerweilen auch für uns :-). Dort mussten wir teils den Felsen entlang krabbeln und knietief durch das Wasser waten, um ans Ziel zu gelangen. Abenteuer pur! Spektakuläre Schluchten, Wasserfälle und erfrischendes Nass in den Pools waren die Belohnung für die Strapazen.

Danach war ausspannen und "dolce far niente" angesagt beim Cape Range NP und in Coral Bay am Ningaloo Riff. Ein unvergessliches Erlebnis war eine Walhai-Tour in Coral Bay. Diese faszinierenden, sanften Riesen durften wir aus nächster Nähe schwimmend (mit Schnorchelausrüstung) begleiten. Da dieser Ausflug den ganzen Tag dauerte und der Wellengang sehr hoch war, wurde Michi auf dem Boot seekrank. Keine weiteren Details ... :-). Bei etwas ruhigerem Gewässer bewunderten wir dann noch die Unterwasserwelt. Ein Fotograf hielt diese Tour bildlich fest.



Sonnenuntergang am Eighty Mile Beach



Michi in Action ...



... und Andrea hinterher




Aussicht vom Kermit Pool und Endstation




Kalamina Gorge




Hamersley Gorge




Papageien "auf dem Stängeli"




Cape Range NP



Lakeside Strand








South Mandu Bay




Coral Bay früh morgens




Bucht in Coral Bay




hier ging's Michi noch gut :-)




ca. 5 m grosser Walhai